Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich mein Kind beim Klavierlernen unterstützen?
Eine kurze Episode aus dem Unterrichtsalltag: Neulich klagte eine Schülerin einer JeKi–Gruppe zu Beginn der Unterrichtsstunde: „Ich will nicht mehr Klavierspielen!“ Darauf stimmten direkt noch zwei weitere ein: „Ich auch nicht, ich auch nicht!“ Etwas überrascht über den plötzlichen Sinneswandel hakte ich nach: „Warum denn nicht?“ –

„Ich muss auf meinem Keyboard immer mit dem Kopfhörer üben, weil mein großer Bruder in meinem Zimmer wohnt und genervt ist. Mein Kopfhörer ist aber kaputt.“ – „Und warum willst du aufhören?“ – „Ich kann nie üben, weil meine Mutter im Wohnzimmer, wo das Klavier steht, immer fernsehen will!“ – Man ist manchmal erstaunt, wie pragmatisch Kinder denken.

Das Kind will sich in seinem Tun ernst genommen fühlen. Die Eltern zeigen ihm bewusst oder unbewusst, wie hoch der Stellenwert seines Klavierspiels für Sie ist. Was können Sie tun?

Für das Kind ist ein musikalisch ambitioniertes Umfeld außerordentlich wichtig:

Sie werden bemerken, dass Ihr Kind so mit mehr Freude Klavier spielt, und sich mit seinem Klavier bei Ihnen geborgen fühlt.